Der Schmuck und seine Geschichte

Die Geschichte des Schmuckes ist lang. Schon vor 100.000 Jahren schmückten sich die Menschen mit Muscheln. Bereits in der Altsteinzeit gab es Halsschmuck. Dieser bestand entweder aus einfachen oder auch schon aus mehrgliedrigen Halsketten. In der Steinzeit war es en vogue, sich Schneckengehäuse, Tierzähne, Fischwirbel und Perlen um den Hals zu hängen. Schon damals wurden Anhänger aus Knochen, Steinen oder Bernstein getragen.
Mit dem Aufkommen der Verarbeitungsmöglichkeiten von Kupfer und Bronze wurden die Metalle in Spiralröllchen, Plättchen und Metallperlen, sowie Ringe und Scheiben gegossen. In dieser Zeit nahm die Verwendung von Tierzähnen und Bernstein ab.
Die Glasherstellung ermöglichte eine weitere Diversifikation der Schmuckanfertigung. Je kostbarer die Materialien, die für den Schmuck Verwendung fanden wurden, desto mehr wurde das Produkt zu einem Wertgegenstand. So kam es, dass Schmuck auch in Tauschgeschäften verwendet wurde.