Ringe zwischen Geschichte und Moderne

Seit mehr als 21.000 Jahren gibt es Ringe. Sie waren einerseits Schmuckstücke und andererseits Tausch- und Zahlungsmittel. So zählten sie zu den Zahlungsmitteln, bevor es Münzen gab. Hergestellt wurden diese Ringe aus Knochen, Holz und Stein. Selten waren auch Stücke aus Mammutelfenbein im Umlauf. Später kamen Bronze, Eisen und Edelmetalle als Materialien hinzu.
Im Mittelalter und in der Antike gehörten Ringe zu den beliebtesten Schmuckstücken, die vor allem von der Oberschicht getragen wurden. Wer Macht und Würde inne hatte, besaß auch einen Siegelring. Der Ring hatte oftmals heilende Wirkung inne. Diese Tradition der Schutz- und Heilringe hielt sich bis über die Renaissance hinaus.
Die Wahl des Materials für den Ring und davon ausgehend sein Wert, sowie die künstlerische Gestaltung und die Ikonografie machen die Bedeutung eines Ringes als Schmuck aus.