Briefgold und die unterschiedlichen Gold-Sorten
Die verschiedenen Goldtöne sind Legierungen, die durch die Mischung von Gold mit anderen Metallen entstehen. So entsteht Rotgold, wenn man Feingold mit Kupfer und gegebenenfalls mit etwas Silber mischt. Die mechanische Verarbeitbarkeit verbessert sich und die rötliche Färbung entsteht durch den Kupferanteil. Diese Goldlegierung ist besonders im Süden und Osten Europas beliebt.
Gelbgold ergibt sich auch durch eine Mischung von Gold, Kupfer und Silber. In diesem Fall ist das Mischverhältnis ein anderes im Vergleich zur Rotgoldlegierung.
Grüngold wird ohne Kupfer hergestellt. Die grünliche Farbe entsteht, indem das Atomverhältnis von Gold und Silber einem Verhältnis von 1:1 angenähert wird. Bis zu einem Drittel des Silbers kann durch Cadmium ersetzt werden. Das intensiviert den Grünton. Grüngold wird normalerweise nur in der Kunst zur Darstellung von Laubblättern verwendet.
Weißgold wurde 1912 als Platinersatz entwickelt. Die Pforzheimer Erfindung hat den Anspruch, ein gut zu verarbeitendes, anlaufbeständiges Material zu sein. Als Sammelbegriff bezeichnet Weißgold alle Goldlegierungen, die durch Mischung mit entfärbenden Metallen eine weiß-blassgelbe Goldlegierung ergeben.
Die meisten Trauringe bestehen aus einer Titan-Gold-Legierung. Durch den Zusatz von 1% Titan zu 99% Gold, ist die Legierung sehr empfindlich und reagiert mit Sauerstoff und Stickstoff.
Briefgold hat sich des Weiteren mit dem Mythos von Gold beschäftigt. Lest auf dem Briefgold Blog mehr davon.
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