Tag: Schmuck

Gläserne Kelche

Kelche aus Glas wurden schon früh hergestellt. Der frühste Fund stammt aus Ägypten und gehörte Pharao Thutmosis III., der sich sonst mit Gold schmückte. Es war ein Kelch, der um 1450 v. Chr. entstand. Heute kann man ihn in Bayerns Hauptstadt im staatlichen Museum Ägyptischer Kunst bewundern.

Glas in Water

http://digicamclub.de

Schmuck aus Glas

Weil die Herstellung des Glases eine besondere Kunst war, war sie natürlich erstmal den Reichen vorbehalten. Sie schmückten sich auch mit gläsernen Ketten, die mit Gold verziert wurden. Wichtige Bestandteile ihrer Macht waren besondere Gegenstände wie Kristallgläser und auch andere Schmuckgegenstände. Und da sie Macht und Status vermittelten wurden sie eher selten verkauft. Und das obwohl der tatsächliche Rohstoffwert von z.B. Edelsteinen höher ist, wurde diese häufiger gehandelt als diese Glasketten.

 

Sand zu Glas

Ein besonderes Phänomen geschieht, wenn es donnert und blitzt. Wenn ein Blitzschlag in Sand fährt, wird dieser geschmolzen und es bilden sich die interessantesten Formen von Glas. Je nach Mineralien, die sich im Sand befinden, ist das Glas grün, rot, bläulich oder schimmern-weiß oder golden. Beim Spazieren am Strand kann man sie finden.

 

Das Gläserne Etwas

Das Sea Glas kann man selber finden, aber es wird auch in kleinen Läden verkauft. Da ist es dann in Gold oder Silber eingefasst und hängt an einer passenden Kette. Großes Sea Glas dient als Schmuck im Wohnzimmer oder auf dem Tresen. Es gibt Kerzenständer und auch Ständer für Ohrringe, je nachdem, wie sich der Blitz in den Strand hinein geschmolzen hat.

Die Goldgräberkinder

Burggeschichten und Goldträume

Natürlich stellt man sich in jungen Jahren vor, in einem großen Schloss zu wohnen, mit teurem Schmuck und Edelsteinen behängt zu sein und ein Land zu regieren. Doch man ist auch reich, wenn man Omas Garten umgraben darf, oder es einfach tut, oder einen großen Sandkasten bearbeitet, nur um eine von Bauarbeitern verlorene Schraube zu finden. In früheren Zeiten gab es Länder voll Gold, zumindest wurde das im “alten Europa” gemutmaßt. Bestes Beispiel ist El Dorado. Solche Mythen sind heutzutage weniger verbreitet. Das mindert allerdings nicht die Faszination der Menschen, speziell der Kinder. Und vielleicht ist es sogar die Unwahrscheinlichkeit etwas im eigenen Hausgarten zu finden, dass viele Enthusiasten dazu bringt, mal eben den Garten umzugraben.

Goldstatue

http://fotopedia.com

Im Schatzgarten

Meine Oma hatte damals einen kleinen Garten vor dem Haus, der an einem Hang lag. Wir träumten vom Goldgräbersein. Also gruben wir immer wieder in dem Garten herum. Dass dort Blumen wuchsen, war nicht so wichtig wie die größte Goldentdeckung der Welt! Immer wieder fanden wir auch Katzengold, kleine Brocken, die uns in die Finger fielen, mit Erde und Lehm verdreckt waren und auch manchmal nicht mal echt waren, sondern nur kleine abgebrochene Kieselsteine, die mit viel unserer Fantasie doch teurer und wichtiger wurden. Und immer, wenn einer von uns etwas fand, bemühten wir uns noch mehr, etwas zu finden. 

Kinderträume und Schätze

Ja, die Träume der Kinder, aber wenn man wirklich etwas gefunden hatte, dann war der Teufel los. So begannen wir nicht nur den Garten umzugraben, sondern natürlich auch den Sandkasten. Einmal fand ich etwas Hartes, Spitzes und grub tiefer. Es war ein kleiner Dolch, sechskantig, bestimmt habe ich ihn noch größer in Erinnerung, als er wirklich war, aber es war toll. Ich musste ihn unbedingt allen zeigen und freute mich sehr! Auch wenn ich nicht die erfolgreichste Goldgräberin war, den Dolch hatte ich entdeckt. Und wenn ich mal nichts gefunden hab, konnte ich mich auch mit ein paar Goldbären trösten.

Der Schmuck und seine Geschichte

Die Geschichte des Schmuckes ist lang. Schon vor 100.000 Jahren schmückten sich die Menschen mit Muscheln. Bereits in der Altsteinzeit gab es Halsschmuck. Dieser bestand entweder aus einfachen oder auch schon aus mehrgliedrigen Halsketten. In der Steinzeit war es en vogue, sich Schneckengehäuse, Tierzähne, Fischwirbel und Perlen um den Hals zu hängen. Schon damals wurden Anhänger aus Knochen, Steinen oder Bernstein getragen. (more…)